| Mantel | |
| Auftraggeber | Kath. Kirchenstiftung St. Peter und Paul Mantel |
| Zeitraum | seit 2025 |
| Umbauter Raum | 990 cbm |
| Fläche | 190 qm |
Gebäudekonzept:
Kontextuell befindet sich das beplante Grundstück in direktem Anschluss an die kath. Pfarrkirche St. Peter und Paul in Mantel. Somit schließt das neue Pfarr- und Jugendheim eine markante städtebauliche Lücke in der Weinstraße. Durch die zweiseitige grenznahe Bebauung entsteht ein Abschluss zu den Nachbarn und der aktuelle provisorische Parkplatz wird durch einen Ort mit hoher Aufenthaltsqualität ersetzt.
Der Entwurf besteht aus zwei Grundformen, die sich der Topografie des Geländes anpassen. Die Körper bilden einen Art Hof, der sich zur Pfarrkirche hin orientiert. Um die der Grundstücksform geschuldeten, asymmetrischen Körper zu verbinden, wurden geneigte Dachflächen mit einem schräg verlaufenden First gewählt, um eine Einheit zu bilden.
Der Hauptzugang des Pfarrheims befindet sich im vorderen Gebäudeteil an der Weinstraße und wird durch einen abgewinkelten Einschub verdeutlicht. Ein weiterer Zugang ist vom Innenhof vorgesehen. Hier betritt man das Foyer, welches den Dreh- und Angelpunkt des Bauwerks darstellt. Von dort aus können alle Räume erreicht werden.
Der Pfarrsaal ist zur Straße hin orientiert um für die Bürgerinnen und Bürger stets einsehbar zu sein. Durch das raumhaltige Dach im Foyer und dem Pfarrsaal wird ein außergewöhnliches Raumgefühl ermöglicht, sowie ein starker Bezug zur Pfarrkirche hergestellt. Auf der gegenüberliegenden Seite befinden sich die Nebenräume, wie Küche und WC-Anlagen.
Im kleineren, ebenfalls vom Foyer erschlossenen Gebäudeteil, befindet sich die Pfarrverwaltung, die sich zum rückwertigen Hof hin orientiert.
Das Entwurfskonzept des Neubaus sowie die Gestaltung der Außenanlagen werten nicht nur das Grundstück auf, sondern durch die markante Lage, auch den gesamten Ortskern.









